2. Wie funktioniert das Internet?

Das World Wide Web, die wichtigsten Grundlagen

Was ist ein Server?

Im letzten Beitrag haben wir den unterschied zwischen dem „Internet“ und dem Word Wide Web erklärt. Das Word Wide Web, also die Webseiten liegen dabei auf sogenannten (Web-)Servern.

Server sind große leistungsstarke Computer, die meist 24 Stunden am Tag angeschaltet sind. Auf diesem Computer sind Webseiten (Web-Server) oder Daten (File-Server) gespeichert. Es gibt aber auch Mail-Server, über die die Du Deine E-Mails versendest. Du, als Nutzer des World Wide Web greifst mit Deinen Anfragen auf diese Daten zu, wenn Du eine Webseite öffnest oder eine E-Mail versendest. Bei dieser Kommunikation Deinem Comuter / Handy / Tablet und dem Server kommt wieder ein Potokoll zum Einsatz.

Wie verbindest Du Dich mit dem Internet?

Deine Kommnuikation mit den Servern ist nur möglich, wenn Du über einen Internetzugang verfügst. Diesen Zugang bekommst Du von einem Provier. In Deutschland ist das beispielsweise die Telekom, 1&1 oder Unitymedia.

Früher funktionierte die Verbindung nur über Kabel und Modem. Heute läuft die Kommunikation über Deinen Router und von dort aus auch kabellos zum Endgerät, beispielsweise zum Computer. Der Router ist heute dafrü da Dich bei Deinem Provider anzumelden. Nach der Anmeldung leitet er alle Daten von Dir (über viele Umwege) zu einem Server und leitet die emfangenen Daten auch wieder zurück zu Dir.

Wie Du eine Internetseite nutzt

Damit man aber auf einem Ausgabegerät, beispielsweise auf Deinem Handy, schließlich über Deinen Provider und den Router eine Webseite aufrufen kann, braucht man einen Browser.

Der Browser nutzt für seine Arbeit HTTP. Das ist das Protokoll, also eine festgelegte Ablauf-Prozedur, das genutzt wird, damit Webseiten abgerufen werden können. Das Kürzel steht für „Hypertext Transfer Protocol“, was auf Deutsch etwa „Übertragungsprotokoll für verbundene Texte“ heißt. Kurz gesagt wird HTTP dafür benutzt, dass jeder weiß, was er zu tun hat. Die verschlüsselte Version von HTTP nennt man HTTPS

Was ist eine URL?

Damit der Browser nun weiß, mit welchem Server er kommunizieren muss, gibst Du eine Internetadresse an. Die vollständige Internetadresse nennt man URL. Diese Abkürzung steht für „Uniform Resource Locator“ und heißt übersetzt in etwa „einheitlicher Ressourcenanzeiger“. Mit dieser URL kann der Browser anschließend den richtigen Server, auf dem die gewünschte Webseite liegt, finden.

Eine URL sieht z. B. so aus: http://www.tagesschau.de

http:// – gibt das Protokoll an, das für die Anfrage genutzt werden soll,

www.tagesschau – ist der Name des Rechners, auf dem sich die Daten der Tagesschau-Seite befinden. Und .de gibt abschließend an, dass die Tagesschau-Seite aus Deutschland kommt. Der letzte Teil dieser URLs kann nämlich entweder als Länderkennung genutzt werden, oder andere Informationen über den Sinn und Zweck der Webseite oder der Organisation geben, die sie betreibt. So stand zum Beispiel ursprünglich die Endung .com für kommerzielle Firmen, .info für reine Informationswebseiten und .org für nichtkommerzielle Organisationen. Mittlerweile sind fast alle Endung aber für jeden Webseitenbetreiber frei wählbar und geben daher keine aussagekräftigen Informationen mehr.

Damit alle Geräte im Internet einmalig sind, gibt es sogegannte IP-Adressen. Diese identifizieren ein Gerät im Internet. Wie das funktioniert, kannst Du im nächsten Beitrag lesen.